Die Entfaltung der Klassen-Energie

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In der Mitte unserer Studienlaufzeit für das Lightwork-Schulprojekt in der 5. Klasse eines Hamburger Gymnasiums haben wir die SchülerInnen wiederholt befragt. Jeder der SchülerInnen benutzte sein 11-teiliges Energie-Tool in der Schule intuitiv oder nach eigenen Wünschen, wann und wie oft er oder sie wollte. Bis auf einen Schüler haben alle mit ihren SPIRIT KICKS in den vergangenen Wochen gearbeitet. In der Befragung zeigte sich, dass die Mädchen konsequenter am Aufbau ihres Wunsch-Energielevels gewirkt haben.

So reduzierten sich beispielsweise deutlich die Erfahrungswerte bei der Mädchen gegenüber der ersten Abfrage zu belastenden Themen wie “Abbau von Lampenfieber, wenn ich etwas vortragen muss”, “Ich fühle mich insgesamt überlastet und verspannt”, sich nicht wohlfühlen in der lauten Klasse oder Angst vor schlechten Zensuren. Bei den Jungen ergab es ein Phänomen, dass selbst viele Lehrer bemerkten und teilweise bemängelten: Die Jungen fixierten sich über längere Zeit unisono auf ihren roten Lieblings-SPIRIT KICK “Ich brauch jetzt mehr Power”! Das Ergebnis in der Klasse war geballte Dauer-Power, die Energie dieser Schüler, im Alltag vielleicht unterdrückt oder kanalisiert, kam zum Vorschein. Wir berieten uns mit der Klassenlehrerin und interviewten die SchülerInnen kurz darauf wieder direkt vor Ort. Die Jungen waren mit ihrem “Energie-Einsatz” noch immer höchst zufrieden … wir klärten sie über die Auswirkungen zu einer nur auf Energiezufuhr ausgerichteten Klassenstruktur auf und erkannten, dass es verstanden wurde.

Um alle SchülerInnen noch gezielter mit ihren Bedürfnissen und Wahrnehmungen zu verbinden, fassten wir mit der Klassengemeinschaft den Entschluss, dass jeder für sich je einen SPIRIT KICK für je eine Woche auswählt und mit diesem arbeitet. Alle machten sich sofort ans Werk und wählten aus dem 11-teiligen Tool ihre SPIRIT KICKS für die nächsten Wochen aus. Ob Junge oder Mädchen, diese Themen wurden zusammengefasst am meisten gewählt: “Ich bin ich”, “Angst loslassen” und “Ich bin konzentriert”. Die SchülerInnen sind von Anfang an mit großer Freude über ihre persönlichen Energiebringer bei der Sache, sie spüren die Wirkung ganz klar, was wir auch immer wieder in den Klassen-Gesprächen bestätigt bekommen. Ihre SPIRIT KICKS stehen oder liegen auf ihren Tischen, sie gehen sowohl spielerisch, als auch ganz strukturiert damit um. Über die weitere Entwicklung werden wir weiter berichten.